Verbands-Engagement für den Mittelstand
InnoShore ist Mitglied in zwei Verbänden, die unsere strategische Ausrichtung tragen.
Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi): Wir vertreten im BITMi die Interessen mittelständischer IT-Dienstleister und bringen unsere Praxis-Substanz in den Verbandsdiskurs ein — vor allem dort, wo das Thema bei Mittelständlern gerade am dünnsten ist: souveräne KI- und Cloud-Architektur.
KI Bundesverband: Wir gestalten die Diskussion zu Sovereign AI, EU AI Act und EU-Cloud-Souveränität aktiv mit, statt sie nur zu konsumieren.
Was uns oft gefragt wird.
FAQ 1 Brauche ich Sovereign AI überhaupt, wenn ich keine KI im Einsatz habe?
Nein. Für klassische Cloud-Workloads sind DSGVO, NIS2, BSI-Grundschutz und die branchen-spezifische Regulatorik der relevante Rahmen. Die vier Sovereign-AI-Kontroll-Dimensionen werden erst relevant, wenn KI dazukommt. Wir bauen genau das, was Ihr Mandat braucht — nicht mehr.
FAQ 2 Was unterscheidet Sovereign AI von „Private AI“?
„Private AI“ verspricht Souveränität per Vertragsklausel. Wenn der Anbieter sich nicht hält, haben Sie einen Streit. Sovereign AI garantiert Souveränität per Architektur — Modell, Rechenort, Datenpfad und Update-Takt unter Ihrer Kontrolle. Wenn der Anbieter wollte, könnte er nicht. Das ist Kontrolle statt Vertrauen.
FAQ 3 Bedeutet Sovereign AI schlechtere Modellgüte?
Sovereign garantiert Kontrolle, nicht Frontier-Fähigkeit. Open-Source-Modelle liegen heute unter GPT-4 oder Claude. Für rund 90 Prozent der Mittelstands-Anwendungsfälle reicht das vollständig. Wer Frontier braucht, opfert Souveränität teilweise — bewusste Entscheidung pro Mandat.
FAQ 4 Was ist mit dem CLOUD Act bei US-Anbietern?
Der US CLOUD Act gibt amerikanischen Behörden Zugriff auf alle Daten von US-Unternehmen — weltweit, auch in deutschen Rechenzentren. Eine DSGVO-Klausel ändert daran nichts. Wir lösen das nicht juristisch, sondern architektonisch: deutsche Cloud-Anbieter mit deutschem Vertragsrahmen.
FAQ 5 Welche Daten verlassen Deutschland?
Bei Sovereign-Mandaten keine. Alle datenführenden Komponenten — Wissensbasis, Dokumente, Protokolle — liegen in Deutschland auf STACKIT- oder IONOS-Infrastruktur. Bei klassischen Cloud-Mandaten konfigurieren wir den Datenpfad pro Anwendungsfall.
FAQ 6 Wer ist mein Vertragspartner?
Immer die GLJ Tech GmbH mit Sitz in Deutschland. Auch bei kombinierten Liefer-Modellen über EU-Nearshore oder Offshore ist der Vertragsrahmen deutsch. Eine Rechnung, ein Ansprechpartner, ein Gerichtsstand.
FAQ 7 Was machen die Offshore-Center genau?
Bei Sovereign-Mandaten ausschließlich nicht-datenführende Arbeitspakete: Frontend, generische Komponenten, Infrastruktur-Vorlagen. Kein Zugriff auf datenführende Systeme oder personenbezogene Daten. Wir trennen sauber — wer das verwischt, verkauft Souveränität, die im ersten Audit zerfällt.
FAQ 8 Wie funktioniert das Compliance-Setup bei KI-Mandaten?
Der AI Act ist Pflicht. Protokollierung jeder Anfrage und Antwort, Risiko-Klassifizierung des Anwendungsfalls und ein Test-Setup als Verlässlichkeits-Nachweis sind eingebaut, nicht nachträglich aufgesetzt. Verzahnt mit der Organisations-Achse: Enterprise AI.
FAQ 9 Können Sie Compliance garantieren?
Nein. Compliance ist eine Mandats-Konfiguration, kein Pauschal-Stempel. Wir liefern Architektur, Substanz-Belege und Senior-Steuerung — die formale Compliance-Verantwortung bleibt beim Auftraggeber. Was wir garantieren: dass die Konfiguration sauber zu Ihrer Regulatorik passt.
FAQ 10 Wie sind die Tagessätze positioniert?
Mittelständische Tagessätze. Konkrete Sätze werden im Erstgespräch transparent kommuniziert — abhängig von Mandats-Tiefe, Senior-Setup und Liefer-Modell.